Moskau zu Charlie Hebdo: Bedrohung Europas kommt nicht aus Russland

Russlands Präsident Putin hat den Anschlag gegen Charlie Hebdo als barbarischen Akt bezeichnet. Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma sagte, die Tragödie zeige, dass nicht Russlands der Feind Europa sei.

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Anschlag auf das Magazin «Charlie Hebdo» in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen François Hollande als «barbarischen Akt» verurteilt. Er hoffe, dass die Täter gefunden und ihre verdiente Strafe erhalten würden, sagte der russische Präsident am Mittwoch einer Mitteilung in Moskau zufolge. Putin übermittelte allen Angehörigen und Freunden der Opfer der Bluttat von Paris sein Mitgefühl. Bereits kurz zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow betont: «Nichts rechtfertigt Terror.»

Die staatliche russische Website Sputnik setzt den Anschlag von Paris in den Kontext der Sanktionen der EU gegen Russland:

Der Terrorakt in Paris mache es offensichtlich, dass die Bedrohung für die Sicherheit Europas nicht von Russland ausgeht, wie der russische Außenpolitiker Alexej Puschkow am Mittwoch betonte. «Die Tragödie in Paris zeigt, dass nicht Russland Europa und dessen Sicherheit bedroht», twitterte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (Unterhaus). «Das ist ein Bluff. Die wirkliche Bedrohung kommt von den Adepten des Terrors. Das ist Fakt.»

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