Nato: Anschlag von Paris ist Angriff auf Werte der Nato-Partner

Nato-Chef Jens Stoltenberg fordert aus Anlass des Anschlags auf Charlie Hebdo eine engere Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdiensten. Die Freiheit soll durch mehr Sicherheit verteidigt werden.

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Nach dem Anschlag in Paris hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Bündnispartner zu mehr Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. Der Angriff auf Werte wie Presse- und Meinungsfreiheit und eine offene Gesellschaft „unterstreicht die Bedeutung noch engerer Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus in all seinen Formen“, sagte er am Donnerstag am Rande der CSU-Klausurtagung im bayerischen Wildbad Kreuth. „Wir müssen das auf viele unterschiedliche Arten tun.“ Als Beispiele nannte er Polizei und Geheimdienste. Auch Russland als größter Nachbar in Europa und die Nato müssten bei wichtigen Themen wie der Terrorbekämpfung zusammenarbeiten. Dies habe man bereits viele Jahre getan. „Terrorismus ist in der Tat für viele Länder ein Problem, Russland inklusive.“

Russland warnt die EU seit längerem vor „islamistischem“ Terror und hat dementsprechend auch den Anschlag von Paris kommentiert.

Wer tatsächlich aus dem Anschlag Nutzen ziehen kann, ist noch völlig unklar.

Stoltenberg verurteilte den Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ scharf. Dies sei „eine Attacke auf unschuldige Menschen“, und außerdem eine Attacke auf zentrale Werte, die alle Nato-Partner teilten. „Offene Gesellschaften, Freiheit ist unser bester Schutz, unsere beste Verteidigung gegen Terror.“

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