Nato: Anschlag von Paris ist Angriff auf Werte der Nato-Partner

Nato-Chef Jens Stoltenberg fordert aus Anlass des Anschlags auf Charlie Hebdo eine engere Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdiensten. Die Freiheit soll durch mehr Sicherheit verteidigt werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Nach dem Anschlag in Paris hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Bündnispartner zu mehr Kooperation im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. Der Angriff auf Werte wie Presse- und Meinungsfreiheit und eine offene Gesellschaft „unterstreicht die Bedeutung noch engerer Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus in all seinen Formen“, sagte er am Donnerstag am Rande der CSU-Klausurtagung im bayerischen Wildbad Kreuth. „Wir müssen das auf viele unterschiedliche Arten tun.“ Als Beispiele nannte er Polizei und Geheimdienste. Auch Russland als größter Nachbar in Europa und die Nato müssten bei wichtigen Themen wie der Terrorbekämpfung zusammenarbeiten. Dies habe man bereits viele Jahre getan. „Terrorismus ist in der Tat für viele Länder ein Problem, Russland inklusive.“

Russland warnt die EU seit längerem vor „islamistischem“ Terror und hat dementsprechend auch den Anschlag von Paris kommentiert.

Wer tatsächlich aus dem Anschlag Nutzen ziehen kann, ist noch völlig unklar.

Stoltenberg verurteilte den Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ scharf. Dies sei „eine Attacke auf unschuldige Menschen“, und außerdem eine Attacke auf zentrale Werte, die alle Nato-Partner teilten. „Offene Gesellschaften, Freiheit ist unser bester Schutz, unsere beste Verteidigung gegen Terror.“

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht vom System und können dann das Abo auswählen, dass am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick