Öl-Preis fällt auf Fünfeinhalb-Jahrestief

Der Öl-Preis ist am Montag auf ein Fünfeinhalb-Jahrestief gefallen. Der Preis für die Öl-Sorte Brent sank auf 47,18 Dollar pro Barrel. Auslöser dieser Entwicklung ist das hohe Öl-Angebot auf dem Weltmarkt. Die OPEC-Staaten wollen ihre Fördermengen nicht drosseln.

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Der Öl-Preis der Nordsee-Sorte Brent fällt unvermindert weiter. (Grafik: ariva.de)

Der Öl-Preis der Nordsee-Sorte Brent fällt unvermindert weiter. (Grafik: ariva.de)

Der Öl-Preis für die Nordsee-Sorte Brent ist am Montag auf ein Fünfeinhalb-Jahrestief gefallen. Ein Barrel ging am Montag um 5,9 Prozent zurück und kostete 47,18 Dollar. Der Preis der Öl-Sorte WTI ging fiel um 5,1 Prozent auf 45,90 Dollar pro Barrel.

Die Öl-Preise müssen auf 100 Dollar pro Barrel zurückkehren, um ein wirtschaftliches Gleichgewicht zu erzielen, zitiert Bloomberg den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, der sich zum Zeitpunkt seiner Aussage im Iran befand.

Im vergangenen Jahr sank der Öl-Preis um fast 50 Prozent. Das war der größte Rückgang seit der Finanzkrise 2008. Die OPEC-Staaten wollen trotz des Preisrückgangs an den üblichen Fördermengen festhalten. Der saudi-arabische Ölminister Ali-Al Naimi betonte Ende Dezember, dass die OPEC-Staaten die Rohölförderung unter keinen Umständen reduzieren werden, um den Preis wieder nach oben zu treiben.

Die USA haben Schieferöl-Reserven von 20 Prozent des Weltmarktes, exportieren aber lediglich 4 Prozent des weltweiten Bedarfes. Die OPEC-Staaten hingegen produzieren 40 Prozent des weltweiten Bedarfes an Rohöl.

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