Berkeley: USA setzt erstmals Drohnen zur Überwachung von Studenten ein

Die US-Polizei in Kalifornien setzt Überwachungs-Drohnen in der Studenten-Metropole Berkeley ein. Berkeley gilt als Ort der Studenten-Proteste und Redefreiheit. Ein Sprecher der Polizei sagt, dass es nicht um die Überwachung unbescholtener Bürger gehe. Es sollen lediglich Gefahren ausgemacht werden.

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Die kalifornische Polizei hat in der Studenten-Metropole Berkeley erstmals Überwachungs-Drohnen eingesetzt. Berkeley-Stadtrat Jesse Arreguin sagt, dass die Drohnen-Einsätze vorsätzlich in diesen beiden Gebieten eingesetzt werden:

„Berkeley und die Bay Area haben eine lange Geschichte der politischen Diskussion-Kultur, Proteste und Debatten. Es gibt eine große Sorge über die Verwendung dieser Drohnen“, sagt Arreguin. Es fände eine bewusste Verletzung der Privatsphäre statt. Berkeley gilt als Geburtsort der freien Rede und der Studenten-Proteste.

Doch die Behörden halten an ihren Überwachungs-Strategien fest. „Im Rahmen unserer Forschung haben wir gelernt, dass kleine, unbemannte Flugkörper Erste Hilfe leisten können. Sie verfügen über den Vorteil der Vogelperspektive und können Gefahren ausfindig machen, die sonst nicht zu beobachten sind“, zitiert Bloomberg den hochrangigen Polizei-Beamten von Alameda County, Tom Madigan. Berkeley befindet sich in Alameda County.

Die County-Sherrifs haben im vergangenen Jahr zwei Drohnen mit einem Gewicht von jeweils 1,81 Kilogramm für insgesamt 97.000 Dollar gekauft. Diese sollen bei Such- und Rettungsaktionen und bei Katastrophenhilfen benutzt werden.

Die Bürgerrechts-Organisation American Civil Liberties Union (ACLU) kritisiert die Anschaffung scharf. „Diese Drohnen sind sehr klein und sehr invasiv. Sie können große Mengen von Informationen über völlig unschuldige Aktivitäten sammeln“, sagt ACLU-Direktorin Nicole Ozer.

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