Gewalt gegen Flüchtlinge: Human Rights Watch kritisiert Frankreich

Human Rights Watch kritisiert Übergriffe der französischen Polizei gegen Flüchtlinge in Calais. Die Organisation fordert die humane Behandlung von Asylsuchenden.

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Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat das Vorgehen der Polizei gegen Flüchtlinge im nordfranzösischen Calais kritisiert. Die Organisation berichtete am Dienstag von Übergriffen durch Beamte. Asylsuchende seien geschlagen oder mit Reizspray angegriffen worden, hieß es. Human Rights Watch forderte «angemessene Aufnahmebedingungen und humane Behandlung der Asylsuchenden».

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve verwies darauf, dass Polizisten juristischer Kontrolle unterlägen. Mögliches Fehlverhalten werde sanktioniert. Die Beamten hätten aber eine schwierige Aufgabe in Calais.

Flüchtlinge versuchen, von Nordfrankreich aus nach Großbritannien zu gelangen. Dort versprechen sie sich bessere Bedingungen. Deswegen wollen viele keinen Asylantrag in Frankreich stellen. Nach europäischen Vereinbarungen darf Frankreich die Flüchtlinge aber nicht weiterreisen lassen.

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