Börse: Dax schließt nach EZB-Entscheidung auf Allzeithoch

Draghi und die EZB liefern, was die Märkte haben wollen: 60 Milliarden pro Monat, und das bis zum September 2016 - das sind in der Summe 1,14 Billionen Euro. Aber so sehr das Volumen beeindruckt, so enttäuschend ist für viele, dass für den Kauf von Staatsanleihen nur die einzelnen Notenbanken haften - sicher ein Zugeständnis an Deutschland. Da stellt sich dann grundsätzlich die Frage, ob das Projekt Eurozone wirklich Zukunft haben wird.

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Die geplante Geldschwemme der EZB schürt Spekulationen auf eine anziehende Teuerung. Das für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wichtige Inflationsbarometer, der sogenannte Five-Year-Five-Year-Forward stieg am Donnerstag auf bis zu 1,7298 Prozent von 1,671 Prozent unmittelbar vor der Bekanntgabe des Anleihe-Ankaufprogramms. Dies bedeutet, Investoren gehen davon aus, dass – beginnend in fünf Jahren – die Inflation über einen Zeitraum von fünf Jahren bei etwa 1,7298 Prozent, damit aber immer noch unter der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent liegen wird.

Die US-Börsen haben nach Bekanntgabe der EZB-Pläne zum massiven Aufkauf von Staatsanleihen schwächer eröffnet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete mit einem Abschlag von 0,4 Prozent auf 17.487 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag 0,3 Prozent im Plus bei 2026 Zählern, der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 4646 Stellen.

bööö

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