Chinas Notenbank erwartet schwächeren Yuan nach EZB-Geldflut

Chinas Notenbank ist der Ansicht, dass das EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen die chinesische Export-Industrie beleben werde. Die Nachfrage nach chinesischen Gütern werde steigen. Hinzu kommt, dass der Yuan sich in einer Phase der Abwertung befindet.

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Die von der EZB beschlossene Geldflut wird nach Ansicht der Notenbank in Peking Chinas Exporte beflügeln und zugleich die Landeswährung Yuan unter Druck setzen.

Das EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen im Volumen von mehr als einer Billion Euro werde die Wirtschaft beleben und so auch für mehr Nachfrage nach Produkten aus China sorgen, sagte Vize-Notenbankchef Pan Gongsheng am Freitag. Der Yuan, der zuletzt zum Dollar an Wert verloren hatte, dürfte weiter abwerten. Dies sei wahrscheinlich, wenn die US-Notenbank Fed nach Jahren ultralockerer Geldpolitik dieses Jahr die Zinswende einleite.

Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen von der People’s Bank of China (PBoC) täglich vorgegebenen Kurs nur in einer bestimmten Spanne über- oder unterschreiten. Die Zentralbank in Peking hatte Ende November überraschend den Leitzins auf 5,6 Prozent gesenkt, um die schwächelnde Konjunktur anzukurbeln. Seither spekulieren Anleger auf zusätzliche Zinsschritte. Pan äußerte sich jedoch nicht zu den geldpolitischen Aussichten.

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