Auf der Suche nach Öl-Lecks: Drohnen nehmen selbstständig Wasser-Proben

Ingenieure entwickeln derzeit Flugroboter, die nicht nur beobachten, sondern auch praktische Aufgaben ausführen können. Eine neue Flugdrohne ist dazu mit einer Vakuum-Pumpe ausgestattet und kann selbständig Wasserproben sammeln. Der Roboter soll bei der Suche nach Öllecks in der Wildnis helfen.

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Wissenschaftler haben neue Anwendungsmöglichkeiten für Drohnen erforscht. Neben Kameras und Infrarot-Sensoren testen Ingenieure derzeit Flugroboter, die nicht nur beobachten, sondern auch praktische Aufgaben ausführen können. Ein Exemplar ist beispielsweise mit einer Vakuum-Pumpe ausgestattet und kann selbständig Wasser absaugen und so wissenschaftliche Proben von Gewässern sammeln.

Anwendung könnten die tatkräftigen Drohnen in der Ölindustrie finden, um Öllecks zu entdecken. Ein US-Unternehmen namens Precision Hawk testet bereits erste Prototypen im US-Bundesstaat North Carolina. Die Drohne ähnelt einem Wasserflugzeug, hat sechs Rotoren und eine Pumpe, mit der sie selbst stark verschlammtes oder veralgtes Wasser aufsaugen kann. In einem Container transportiert sie die Probe dann in ein Labor. „Im Norden Kanadas und Alaskas gibt es tausende Teiche und Seen die ein paar Quadratkilometer groß sind. Da durchzulaufen oder alle mit dem Boot abzufahren um Wasserproben zu nehmen ist fast unmöglich“, zitiert das MIT-Fachmagazin Technology Review den Chef des Drohnenherstellers PrecisionHawk, Ernest Earon.  Gerade auch für unzugängliche Gegenden in der Wildnis sei die Drohne eine Lösung.

Im nächsten Schritt arbeite man an einer Version mit eingebauten Spektrometer, die die entnommene Wasserprobe direkt vor Ort selbstständig analysieren kann. So spare man sich den energieaufwendigen Rückflug nach jeder Messung.

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