Schlechte Zahlen: Procter & Gamble klagt über starken Dollar

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble kämpft wegen des starken Dollars gegen Gewinneinbrüche. Das Unternehmen musste seine Prognosen senken.

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Der starke Dollar setzt dem US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble zu. Nachdem der Nettoumsatz im zweiten Geschäftsquartal bereits um 4,4 Prozent gefallen ist, erwartet der Henkel -Rivale nun auch im Gesamtjahr einen Rückgang um drei bis vier Prozent. Der Hersteller von Pampers-Windeln, Fairy-Spülmittel und Wella-Haarpflege hatte zuvor mit zumindest stagnierenden Erlösen gerechnet. Im vergangenen Jahr hat der Dollar allein gegenüber dem Euro 11,5 Prozent an Wert gewonnen, was US-Waren im Ausland verteuert. Procter & Gamble macht zwei Drittel seines Umsatz außerhalb der USA. Allein der Währungseffekt werde den Umsatz im Gesamtjahr um fünf Prozent und das Nettoergebnis um zwölf Prozent drücken, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Im zweiten Geschäftsquartal (per 31. Dezember) brach der Nettogewinn um 31 Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar ein. Mit dem Zwischenbericht blieb das Unternehmen unter den Erwartungen des Marktes. Das und die gesenkte Prognose kamen bei den Anlegern nicht gut an. Die Aktie von Procter & Gamble fiel vorbörslich um drei Prozent.

Erst kürzlich haben sich aus der US-Wirtschaft erste Stimmen gemeldet, die von der Zentralbank und der Regierung ein Ende des starken Dollars fordern.

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