Franken-Anleihen: Apple leiht sich Geld in der Schweiz

Apple will seine Milliarden-Reserven offenbar nicht angreifen und besorgt sich frisches Geld bei den Anlegern. Erstmals soll eine Anleihe in Franken ausgegeben werden. Apple will vom tiefen Zinsniveau in der Schweiz profitieren.

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Apple will erstmals den Franken-Obligationenmarkt anzapfen und damit vom sehr tiefen Zinsniveau in der Schweiz profitieren. Mit zwei Anleihen wolle der amerikanische iPhone-Hersteller mindestens eine Milliarde Franken aufnehmen, sagte ein Händler in Zürich am Dienstag. Der Technologiekonzern verfügt auch außerhalb der USA über riesige Barmittel. Diese würden besteuert, wenn sie in die Heimat zurückgeholt würden. Um die Anleger in den Genuss dieses Geldsegens kommen zu lassen, hat sich Apple seit 2013 rund 40 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt besorgt, um Dividenden und Aktienrückkäufe zu finanzieren.

Die Federführung der neuen Emission liegt bei den Banken Credit Suisse und Goldman Sachs, wie die Thomson-Reuters-Tochter IFR schrieb. Geplant sei eine Anleihe mit einer Laufzeit von 9-3/4 Jahren, mindestens 700 Millionen Franken Volumen und einem Coupon von 0,375 Prozent. Zudem sei eine 15-jährige Obligation über mindestens 300 Millionen Franken mit einer Verzinsung von 0,75 Prozent vorgesehen. Die Bonds sollen 0,25 je 0,72 Prozent Rendite abwerfen. Die Konditionen seien noch nicht fixiert und könnten sich noch ändern. Das Unternehme lote das Interesse aus, sagte ein Händler. „Die Nachfrage ist sehr gut“.

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