UniCredit zeigt Interesse an polnischer Raiffeisen-Tochter

Die UniCredit-Tochter Pekao habe Interesse an der polnischen Raiffeisentochter. Der Preis, den Raiffeisen verlange, sei jedoch zu hoch. „Es entspricht nicht unserer Strategie, mehr als den Buchwert zu bezahlen“, so Pekao.

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Kaum hat die Raiffeisen Bank International ihre polnische Tochter zum Verkauf gestellt, heben bereits die ersten potenziellen Käufer die Hand. Die UniCredit-Tochter Pekao habe Interesse, sagte Institutschef Luigi Lovaglio am Mittwoch. „Wenn wir sicher sind, dass es wertsteigernd ist, zu unserer Strategie passt und der Preis stimmt, werden wir alles tun, um unser Ziel zu erreichen“, sagte er auf die Frage nach einer Übernahme der kleineren Konkurrentin. Der Preis, den Raiffeisen für die Tochter verlange, sei jedoch zu hoch. „Es entspricht nicht unserer Strategie, mehr als den Buchwert zu bezahlen“, sagte Lovaglio. Die polnische UniCredit-Tochter ist die zweitgrößte Bank des Landes.

Die Osteuropabank RBI hatte zu Wochenbeginn angekündigt, ihre Tochter Polbank zu verkaufen. Mit dieser und einer Reihe anderer Maßnahmen will Raiffeisen die ausgedünnte Kapitaldecke aufpolstern. Für das polnische Institut erhofft sich Raiffeisen einen „ordentlichen“ Preis über dem Buchwert und will den Verkaufsprozess demnächst starten. Die Polbank verfügt derzeit über Eigenkapital von gut 1,4 Milliarden Euro.

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