US-Regierung führt Apple-Pay für Sozialhilfe ein

Die US-Regierung plant, das mobile Bezahlsystem Apple-Pay für behördliche Zahlungen zu nutzen. Sozialhilfeempfänger und Rentner können damit ihre Gelder künftig direkt auf ihr iPhone beziehen. Der Deal umfasst Finanztransaktionen im Wert von 26,4 Milliarden Dollar jährlich.

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Die US-Regierung hat einen Vertrag mit Apple zur Nutzung des mobilen Bezahlsystems Apple-Pay für behördliche Zahlungen angekündigt. Sozialhilfeempfänger und Rentner können damit ihre Gelder künftig direkt auf ihr iPhone beziehen. Insgesamt umfasst der Deal Finanztransaktionen im Wert von 26,4 Milliarden Dollar jährlich, berichtet die Agentur Bloomberg.

Der Deal hat demnach eine enorme Signalwirkung. Der Segen der Obama-Administration habe einen großen Werbe-Wert für Apple. Es mache den Eindruck, als empfehle die Regierung das Apple-Pay-System. Auch als Zahlungsmittel soll Apple Pay künftig in verschiedenen staatlichen Einrichtungen akzeptiert werden, so etwa in Parks.

Apple Pay ermöglicht die Nutzung eine iPhones als digitale Bank oder Kreditkarte. Die staatliche Unterstützung macht es Konkurrenzprodukten mit ähnlichen Funktionen umso schwerer, sich am US-Markt zu etablieren. Apple hatte im vergangenen Quartal auch ohne diese direkte Unterstützung den höchsten Quartalsgewinn in der Geschichte der Börsen überhaupt erzielt.

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