Japan: Pflege-Roboter betreuen Senioren

Ein neuer Roboter soll die Pflege von Senioren erleichtern: Der Robobear kann Patienten vom Bett in den Rollstuhl heben oder beim Aufstehen helfen. Die Hersteller versprechen eine „starke und sanfte Pflegehilfe für Ältere“.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Das Teddy-Gesicht soll den Pflege-Roboter freundlicher wirken lassen. (Screenshot)

Das Teddy-Gesicht soll den Pflege-Roboter freundlicher wirken lassen. (Screenshot)

Ein neuer Roboter soll die Pflege von Senioren erleichtern: Der Robear kann Patienten vom Bett in den Rollstuhl heben oder beim Aufstehen helfen. Die Hersteller versprechen eine „starke und doch sanfte Pflegehilfe für Ältere“.

Eine Reihe von Unternehmen arbeitet bereits an der verwirklichung der Idee humanoider Roboter als künftige Helfer für die Pflege-Industrie. Das jüngste Experiment aus Japan trägt den namen Robear und wurde diesen Monat vom Riken-SRK-Center in Japan vorgestellt.

„Wir hoffen sehr, dass dieser Roboter zu Vorteilen in der Pflege führen wird und den heutigen Pflegekräfte die Last abnimmt“, so Toshiharu Mukai, der Leiter des Entwicklungsteams, gegenüber dem Guardian. „Wir forschen weiter in Richtung noch praktischerer Roboter die starke und doch sanfte Pflege für Ältere bieten.“

Die Nachfrage in der Pflegbranche in Japan ist hoch, da die demografische Entwicklung der Bevölkerung ähnlich wie in Deutschland eine zunehmend problematisches Ungleichgewicht und durch eine Überalterung der Gesellschaft bedeutet: Riken zufolge können Roboter wie Robear eine wichtige Rolle dabei spielen, überlasteten Krankenschwestern und Pflegkräfte zu entlasten, die derzeit bis zu 40 mal am Tag Patienten tragen und heben müssen und dabei ihre eigne Gesundheit aufs Spiel setzen und nicht selten Rückenleiden davon tragen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick