Ukrainische und russische Bürgerrechtler fordern Dialog

Russische und ukrainische Intellektuelle und Bürgerrechtler haben die Einhaltung des Minsker Abkommens als ersten Schritt für den Frieden in der Ukraine gefordert. Auch deutsche Politiker fordern einen Dialog, um die Lage zu entspannen.

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Russische und ukrainische Bürgervertreter haben gemeinsam zur Fortsetzung des Friedensdialogs zwischen den Konfliktparteien in der Ostukraine aufgerufen. Grundlage eines dauerhaften Friedens müsse das als «Minsk II» bekannte Abkommen vom Februar 2015 sein, forderten rund 40 Wissenschaftler, Bürgeraktivisten und Politiker aus Deutschland, der Ukraine, Russland und der Slowakei am Samstag in der Abschlusserklärung einer zweitägigen Konferenz in der ostslowakischen Stadt Kosice. Die Konferenz war vom Deutsch-Russischen Forum und dem Deutsch-Ukrainischen Forum gemeinsam initiiert worden.

Allein schon, dass diese beiden scheinbar «gegnerischen» Organisationen mit Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck beziehungsweise Rainer Lindner als ihren prominentesten deutschen Vertretern das Treffen gemeinsam initiierten, werteten Beobachter als vorbildlich. «Natürlich werden gemeinsame Gespräche von jeweils achtköpfigen Delegationen aus Russland und der Ukraine mit deutschen und slowakischen Partnern nicht den Krieg stoppen», sagte der konservative slowakische Ex-Regierungschef Jan Carnogursky der Deutschen Presse-Agentur. Die Konferenz könne aber trotzdem richtungsweisend sein.

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