Spielend zum Hacker: Ein smarter Ball bringt Kindern Programmieren bei

Der so genannte Hackaball ist wie ein Computer, der sich über eine iPad-App steuern lässt. So lernen die Kinder Lichter, Geräusche oder auch Bewegungen zu programmieren. Sie können bestimmte Verhaltensweisen des Balles ändern oder neu hinzufügen, um einfache Spiele zu entwickeln.

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ÜDie programmierten Spiele können die Kinder auch untereinander austauschen. (Screenshot)

Die programmierten Spiele können die Kinder auch untereinander austauschen. (Screenshot)

Heute wachsen Kinder automatisch mit den neuesten Technologien auf. Doch das heißt noch lange nicht, dass sie diese auch in ihrer Tragweite zu benutzen wissen. Oft bleiben auch die Kinder bei der Nutzung von Tablet, Smartphone und PC nur an der Oberfläche. Um dies zu ändern und die Kinder noch schneller an ein grundlegendes Verständnis für Technologie heranzuführen, werden immer neue Spiele und Lernprogramme entwickelt. Der Hackaball soll Kindern unter zehn Jahren nun einen Zugang zum Programmieren schaffen.

Über eine kostenlose App können die Kinder ihre eigenen Spiele für den Ball programmieren (Screenshot)

Über eine kostenlose App können die Kinder ihre eigenen Spiele für den Ball programmieren (Screenshot)

Ausgestattet ist der Ball mit einem Mini-Computer, neun LEDs, Bewegungssensoren, Lautsprecher, Akku, einem Speichermodul für Geräusche und Bewegungssensoren. Mit einer iPad-App kann das Kind auf den Computer des Balls zugreifen. Vorinstallierte Spiele erklären die Grundfunktionen es Balles, so dass die Kinder später entsprechende eigene Spiele programmieren können.

Verschiedene Licht- und Soundeffekte sowie Vibrationen können dafür genutzt werden. Die Kinder nutzen die kostenlose App dann, um das Verhalten des Balles so zu ändern, wie sie es möchten. Anschließend lassen sich die programmierten Spiele mit Freunden teilen.

Bei Kickstarter werben die Erfinder für den Ball, um mittels Crowdfunding auf den Markt bringen zu können. Bis 3. April müssen dafür über Kickstarter 100.000 Dollar eingesammelt werden. 75.000 Dollar haben die Macher schon erreicht. Wenn alles klappt soll der Ball im Dezember zunächst an Unterstützer der Kampagne ausgeliefert werden. Der Preis liegt bei 65 Dollar.

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