USA: Roboter bringen Grundschülern Programmieren bei

Ein Spielzeug-Roboter soll amerikanischen Kindern das Programmieren näherbringen. Ein Bildungsprogramm an 150 Grundschulen integriert die Maschinen bereits in den Unterricht. Durch Programmier-Apps sollen die Schüler die Maschinensprachen verstehen lernen.

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Rund 150 amerikanische Schulen haben die Roboter bereits in ihren Lehrplan integriert, der Preis für die Einzel-Anschaffung liegt bei rund 200 Dollar pro Stück. (Screenshot)

Rund 150 amerikanische Schulen haben die Roboter bereits in ihren Lehrplan integriert, der Preis für die Einzel-Anschaffung liegt bei rund 200 Dollar pro Stück. (Screenshot)

Ein Startup namens Wonder Workshop hat einen Roboter entwickelt, der Kindern das Programmieren näherbringen soll. Das Unternehmen startete mit den Geräten jüngst ein Bildungsprogramm an 150 amerikanischen Grundschulen. Gemeinsames Ziel der Behörden und der Hersteller sei es, durch das Spiel mit den Robotern die Kinder zum Programmieren zu „inspirieren“, so die Macher gegenüber Digital Trends.

Der Entwickler Gupta arbeitete vor der Gründung bei Amazon und Google, schied dort aber aus, um mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Er merkte daraufhin, dass alle Spielzeuge auf dem Markt seine Kinder schon nach einigen Tagen langweilten und fragte sich, warum es keinen besseren Spielsachen für Kinder gibt. „Wir wollten ein Erlebnis schaffen das lange neu und frisch bleibt, Software kann hier permanent neue Elemente einbringen.“, so Gupta.

Die so genannten Dash & Dot Spielzeug-Roboter wurden speziell für Kinder entwickelt. Dabei sollen die Roboter für Jungen und Mädchen gleichermaßen interessant sein. Dash kann sich bewegen und Dinge in seiner Umgebung erkunden, während das Gegenstück Dot eine Art Basisstation darstellt. Beide können auf Geräusche reagieren und leuchten. Via Bluetooth kann das Gerät mit einem Smartphone oder Tablet kommunizieren und mit einer einfachen App Befehle an die Maschinen schicken. Programmiert werden können zudem verscheiden Bewegungen des Roboters sowie mit Zusatzmodulen auch Filmen oder Musik.

Die Industrie entdeckt Kinder bzw. Technik-afine Eltern zunehmend als Zielgruppe für IT-Anwendungen: Ein weiteres Startup hat kürzlich ein Spielzeug mit einem ähnlichen Ziel entwickelt: Der Hackaball soll die Kinder dazu anleiten, ihm durch eine Programmier-App zusätzliche Funktionen zu verleihen.

Auch die Politik fordert zunehmend, das Programmieren früher und flächendeckender zu unterrichten. Lediglich in Litauen und Großbritannien wurde Coding bisher jedoch tatsächlich als Unterrichtsfach an Grundschulen in den nationalen Lehrplan aufgenommen.

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