Börse: Dax schließt knapp über 12.000 Punkten

Die US-Verbraucherpreise sorgen mit dem stärksten Anstieg seit Mai 2014 für Bewegung: der Dollar zeigt wieder Stärke, Euro-Dollar fällt nach Überschreiten der 1,10er-Marke deutlich zurück. Möglicherweise ist der Höhenflug der Gemeinschaftswährung damit wieder beendet.

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Ermuntert von überraschend guten Aussichten für die heimische Konjunktur haben die Anleger an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag wieder zugegriffen. Der Dax stieg um ein Prozent auf 12.005,69 Punkte. Der EuroStoxx50 legte um 0,9 Prozent auf 3731,35 Punkte zu. Einer Umfrage des Markit-Instituts unter 4000 Industriebetrieben und Dienstleistern zufolge wuchs die Wirtschaft im Euro-Raum so stark wie seit Mai 2011 nicht mehr. „Die Daten zeigen, dass Europa auf dem richtigen Weg ist“, sagte ein Händler. An der Wall Street notierten Dow-Jones – und S&P500 zum Handelsschluss in Europa 0,2 Prozent niedriger.

Die Daten trieben den Euro zeitweise über 1,10 Dollar. Allerdings gab die Gemeinschaftswährung bis zum Abend wieder nach und lag mit 1,0920 Dollar leicht unter dem Vortagesschluss. Spekulationen um eine Eskalation des griechischen Schuldenstreits trieb die Anleger vor allem in den Schweizer Franken, so dass der Euro auf ein Sechs-Wochen-Tief von 1,0420 Franken fiel.

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