US-Parteien fordern Obama auf, Waffen in die Ukraine zu schicken

Die US-Abgeordneten haben Präsident Barack Obama mit großer Mehrheit aufgefordert, Kiew mit Waffensystemen auszurüsten. Der Ukraine solle ermöglicht werden, sich im Krieg gegen die Rebellen zu verteidigen. Russland nannte den Beschluss einen „direkten Aufruf zum Krieg“.

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Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat den Aufruf des US-Repräsentantenhauses zu Waffenlieferungen an sein krisengeschüttelten Land begrüßt. Es sei wichtig, dass die Resolution von Demokraten und Republikanern gemeinsam getragen worden sei, schrieb Klimkin am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die US-Abgeordneten hatten Präsident Barack Obama am Montagabend mit großer Mehrheit aufgefordert, Kiew mit Waffensystemen auszurüsten. Der Ukraine solle ermöglicht werden, sich im Krieg mit den Rebellen im Osten des Landes zu verteidigen. Die Bundesregierung hatte Waffenlieferungen an die Ukraine mehrfach abgelehnt.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow, kritisierte die US-Resolution dagegen als „aggressiv“. Sollten die USA tatsächlich Waffen an die Ukraine liefern, würde das die Konfrontation verschärfen, warnte er der Agentur Interfax zufolge.

„Diese Resolution ist ein direkter Aufruf zum Krieg“, sagte Franz Klinzewitsch von der Regierungspartei Geeintes Russland. Die Führung in Moskau und die Separatisten werfen der ukrainischen Regierung vor, eine neue Offensive im Donbass vorzubereiten.

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