Griechenland lädt Russland zu Bieter-Verfahren um Erdgas ein

Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis hat kurz nach seinem Moskau-Besuch verkündet, dass russische Energie-Konzerne an der Ausschreibung für die Öl- und Gasförderung vor der griechischen Küste teilnehmen werden. Zuvor hatte Athen das Bieterverfahren um zwei Monate verlängert, um russischen Energie-Riesen ebenfalls eine Chance zu geben.

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Energieminister Griechenlands, sagte am Dienstag, dass die großen russischen Energie-Riesen an einer griechischen Ausschreibung für Tiefsee-Öl- und Gasförderung teilnehmen werden. Dabei geht es um 20 Offshore-Blöcke im Ionischen Meer und südlich der Insel Kreta.

Das sagte der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Athen. Lafazanis befand sich zuvor auf einer Staats-Reise in Moskau, berichtet die Zeitung Kathimerini. Er hatte seinen russischen Amtskollegen Alexander Novak und Gazprom-Chef Alexej Miller. Athen hatte das Bieterverfahren um zwei Monate verlängert, um auch russischen Investoren eine Chance zu geben.

Mark Mobius vom US-Investor Franklin Templeton sagte in einem Interview mit Naftemporiki Daily, dass die Privatisierung von Staatseigentum die Grundlage für Griechenland sei, um ausländische Investoren ins Land zu ziehen. Er will die Griechen dazu motivieren, ihre Priorität nicht auf russische, sondern auch chinesische Konzerne zu legen. „Verkauft eure Unternehmen an die Chinesen. Verkauft Häfen und Eisenbahnen. Fürchtet euch nicht vor ihnen (…) Sie haben Unmengen an Kapital und wollen profitable Unternehmen aufbauen“, so Mobius.

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