Facebook testet Laser-Drohnen über Großbritannien

Facebook hat solarbetriebenen Drohnen am Himmel über Großbritannien getestet. Die Flugroboter versorgen abgelegene Regionen via Laser-Strahlen mit Internetverbindungen. So will Facebook weitere Milliarden Menschen mit dem Internet verbinden und neue Märkte für das soziale Netzwerk erschließen.

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Die Facebook-Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing, ist jedoch leichter als eine Auto. (Screenshot)

Die Facebook-Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing, ist jedoch leichter als eine Auto. (Screenshot)

Facebook hat solarbetriebenen Drohnen am Himmel über Großbritannien erfolgreich getestet, so CEO Mark Zuckerberg. Die Drohnen verwenden Laser, um einen Internetzugang auf den Boden zu „beamen“. So sollen aus dem Himmel Netz-Verbindungen für abgelegene Regionen und bisher internetfreie Zonen geschaffen werden. Der Vorteil zu Satelliten besteht dabei zum einen in der flexibleren Standortbestimmung, zum anderen sind die solarbetriebenen und selbstfliegenden Drohnen leichter zu steuern als Satelliten, die zudem mit hohem Energieaufwand ins All geschossen werden müssen.

Entwickelt wurden die Drohnen von Ascenta, das Facebook im März 2014 gekauft hat. Die solarbetriebenen Flugroboter können in einer Höhe von 60.000 Fuß für Monate nur mit Solarenergie fliegen. Sie haben Spannweiten von mehr als 29 Metern, wiegen aber weniger als ein Auto.

Die Drohnen sind Teil von Facebook internet.org Initiative, die die nächste Milliarde Menschen mit dem Internet verbinden soll und so neuer Märkte für das soziale Netzwerk schaffen will. Facebook-Chef Zuckerberg erklärte dazu in einem Blog-Post: „Im Rahmen unserer Bemühungen die Welt zu verbinden, haben wir unbemannte Flugzeuge entwickelt, die Internetzugang aus dem Himmel zu den Menschen beamen können“.

Konkurrent Google hat ähnliche Pläne mit Höhenballons, allerdings im vergangenen Jahr ebenfalls einen Drohnenhersteller gekauft. Die beiden Technologieunternehmen kämpfen sowohl um neue Benutzer als auch um ungenutzte Ressource für die Vermarkung ihrer Dienste.

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