Boeing patentiert Plasma-Schutzschild gegen Explosionen

Boeing hat ein Patent für einen Plasma-Schutzschild eingereicht. Wie in dem Film Star Wars soll dabei ein Kraftfeld die Druckwellen abfangen, die durch Explosionen entstehen. Das System nutzt dazu die Energie aus Laser-, Strom- und Mikrowellen.

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Boeing hat ein Patent für einen elektromagnetischen Schutzschild eingereicht.  Der Schutzschild soll die Druckwellen abfangen, die durch Explosionen nahe eines Fahrzeugs oder Flugzeugs entstehen. Das Design mit dem Namen „Verfahren und System zur Stoßwellendämpfung über elektromagnetische Bögen“ nutzt dazu auch die Energie von Strom, Laser und Mikrowellen, berichtet die Science Times.

Das Patent beschreibt eine Art Stoßwellendämpfungssystem, welches mittels Sensoren zunächst eine ankommende Druckwelle, die etwa bei einer Explosion erzeugt wird, erkennen kann. Durch ionisieren der Luft wird über einen Generator dann ein Plasmafeld zwischen dem Ziel und der Explosion erzeugt. Dieses Feld wir mittels Laser, Elektrizität und Mikrowellen erstellt und funktioniert einerseits wie eine Art Spiegel: Sie reflektiert die Druckwellen und lenkt sie so in eine andere Richtung.

Dieses kleine Plasmafeld würde sich zudem von der Umgebung in Temperatur, Dichte und Zusammensetzung unterscheiden. So entstünde eine Art Puffer zwischen dem Ziel und der Explosion, das die Schockwellen daran hindert, das Ziel zu beschädigen. Allerdings würden dadurch bisher auch die Lichtstrahlen reflektiert – innerhalb des Plasma-Schutzfeldes könnte man also nicht sehen, was draußen passiert. Die Forscher arbeiten daher daran, den Plasmaschild nur genau dann zu aktivieren, wenn eine Detonation erfolgt und ihn nach der Druckwelle sofort wieder automatisch abzuschalten, um die Sicht nach außen zu garantieren.

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