Börse: Dax schließt 0,3 Prozent im Minus

Die von Staaten und Unternehmen in US-Dollar aufgenommene Verschuldung beträgt global neun Billionen Dollar - und viel davon wird in den nächsten Jahren zur Rückzahlung fällig. Das alles spricht für eine weitere Stärke des US-Dollar - zumal die Notenbanken ihre Dollar-Bestände als Währungsreserve erhöhen.

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Zu Beginn einer terminreichen Woche haben die Anleger an den deutschen Aktienmärkten eine Verschnaufpause eingelegt. Nach den Kursgewinnen der vergangenen Woche seien vereinzelt Gewinnmitnahmen angebracht gewesen, sagte ein Händler am Montag. Als Anlass dafür nannten einige Börsianer enttäuschende Konjunkturdaten aus China, wo der Export überraschend um 15 Prozent eingebrochen war. Zudem wollten sich viele Anleger so kurz vor dem ersten Höhepunkt der US-Bilanzsaison nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Im Wochenverlauf werden eine Reihe von US-Großbanken ihre Geschäftszahlen vorlegen. Am Mittwoch steht zudem eine Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi an.

Der Dax schloss mit 12.338,73 Punkten 0,3 Prozent niedriger, blieb damit aber in Sichtweite des am Freitag aufgestellten Rekordhochs von 12.390,75 Zählern. Der EuroStoxx50 – er war dem Dax vorige Woche etwas hinterhergehinkt – holte etwas auf und erreichte zeitweise ein Sieben-Jahres-Hoch von 3836,28 Zählern. An der Wall Street kamen die Kurse kaum vom Fleck. Dow-Jones – und S&P500 notierten zum Handelsschluss in Europa jeweils etwa 0,2 Prozent höher.

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