Mini-Crash in China: Futures stürzen um sieben Prozent ab

Die chinesischen Aktien-Futures sind am Freitag um sieben Prozent gefallen. Zuvor hatte die inländische Regulierungsbehörde Fondsmanagern die Option eröffnet, dass Aktien verliehen werden dürfen, um Wetten zu finanzieren.

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Der Abwärtstrend der chinesischen Aktien-Futures begann gleich nach der Ankündigung der Regulierungsbehörde, wonach Investmentfonds Aktien an Spekulanten leihen dürfen. (Grafik: Zerohedge)

Der Abwärtstrend der chinesischen Aktien-Futures begann gleich nach der Ankündigung der Regulierungsbehörde, wonach Investmentfonds Aktien an Spekulanten leihen dürfen. (Grafik: Zerohedge)

Die Terminkontrakte auf chinesische Aktien sind an einem Tag um sieben Prozent gefallen. (Grafik: Shanghai Stock Exhange)

Die Terminkontrakte auf chinesische Aktien sind an einem Tag um sieben Prozent gefallen. (Grafik: Shanghai Stock Exhange)

Die chinesischen Aktien-Futures sind am Freitag um sieben Prozent eingebrochen. Auslöser dieser Entwicklung sollen die jüngsten Regulierungsmaßnahmen bei den Leer-Verkäufen sein, berichtet der Marktdaten-Anbieter Nanex. Die Fondsmanager erhalten somit die Möglichkeit, Aktien an Leer-Verkäufer – Spekulanten – zu verleihen.

Ein Leer-Verkauf zeichnet sich dadurch aus, dass Spekulanten auf einen Kursrückgang wetten: Sie leihen sich Aktien, um sie dann wieder zu verkaufen. Dabei spekulieren sie darauf, dieselben Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem günstigeren Preis zurückzukaufen. Deshalb könnten Spekulanten chinesische Aktien unter Druck setzen.

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