Elektro-Staubsauger filtert Smog aus der Stadtluft

Ein Staubsauger soll den Smog aus der Stadt-Luft filtern. Kupferspulen unter der Erde erzeugen dabei ein elektrostatisches Feld, das Smogpartikel aus der Luft herauszieht. In Peking soll die Maschine bereits im kommenden Jahr unter einem Park zum Einsatz kommen.

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Der niederländischen Designer Daan Roosegaarde hat einen „elektronischen Staubsauger“für Städte entwickelt, der den städtischen Smog aus der Luft filtern kann. Der Filter funktioniert mithilfe von Kupferspulen, die ein elektrostatisches Feld erzeugen, das Smogpartikel aus der Luft herausziehen. Roosegaarde ist bereits in Gesprächen mit dem Bürgermeister von Peking um die Maschine bereits im kommenden jahr in einem Stadtpark zu installieren um die Luftqualität zu verbessern. Die innovative Lösung könnte maßgeblich bei der Bewältigung der massiven Probleme mit Luftverschmutzung in der Stadt sein.

Roosegaardes Smog Staubsauger reinigt die Luft rund um das System, so dass die Menschen in der Nähe frische, saubere Luft atmen. Das System besteht aus unterirdischen Spulen aus Kupfer, die etwa in einem großen Park oder ähnlichem Freiluft-Bereich installiert werden, so ein Bericht des Design-Magazins Inhabitat. Smog Partikel innerhalb des Geländes werden von der Spulen in Richtung Boden gezogen, wodurch eine Reinigung der Frischluft in einer Entfernung von bis zu 190 Fuß bzw knapp 60 Meter entsteht. Die Schmutz-Partikel werden dabei gesammelt und entsorgt.

Das Projekt wurde von der starken Luftverschmutzung in Peking, die Roosegaarde bei einem Ausflug in der Stadt aus erster Hand erfuhr, inspiriert. Er beobachtete Schwankungen in den Smog Schichten, die die Stadt von Tag zu Tag unterschiedlich befallen und beschloss, eine Design-Lösung zu schaffen, die die Lebensqualität der Anwohner verbessern sollte.

Roosegaarde wird die Technologie für Peking speziell weiterentwickeln und schließlich die Kupferspule unter dem Gras in einer sauberen, parkähnlichen Umgebung installieren. Auch wenn die Quelle der Luftverschmutzung so nicht beseitigt werden kann, könne diese Erfindung zumindest vorübergehende Linderung bringen und die Bürger vor einer ganzen Reihe durch Umweltverschmutzung bedingter Gesundheitsprobleme schützen. Roosegaarde hofft, das System bis zum Jahr 2016 fertig zu haben.

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