Währungskrieg: China will unbegrenzt Geld drucken

In China bahnt sich offenbar eine Quantitative Lockerung im Stil der Fed und der EZB an. Die Zentralbank soll „unkonventionelle Schritte“ diskutieren, wie den Erwerb von Anleihen lokaler Provinzen. Die Vorzeichen in China sind ähnlich zu jenen der USA, bevor die Fed die Geldschwemme beschlossen hat.

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Die Zentralbank in China überlegt offenbar, eine Geldschwemme einzuleiten. Das Land will so auf den starken Dollar reagieren. Die Ursachen, die das QE in den USA ausgelöst haben, sind auch in China zu bemerken, wie etwa eine drohende Kredit- oder Immobilienblase.

So soll die Zentralbank einige „unkonventionelle Schritte“ diskutieren, wie etwa den direkten Erwerb von Anleihen einzelner Provinzen vom Markt, berichtet Bloomberg.

An diese quantitative Lockerung sollen sich die lokalen Regierungen beteiligen und so die Wirtschaft auf regionaler Ebene antreiben und die systemischen Risiken mindern, meldet MarketNews.

Die Zentralbank könne demzufolge die Assets direkt von den Banken kaufen und ihnen so den Kauf der lokalen Anleihen abnehmen. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Zentralbank die Anleihen direkt vom Markt kauft.

Mitte April brachen die Future-Märkte in China ein, weil die Behörden die Spekulationen von Privatinvestoren eingedämmt haben. Die Anleger gingen lange davon aus, dass die Regierung in Peking weitere stimulierende Maßnahmen ergreifen würde, wie etwa den Leitzins erneut zu senken. Stattdessen hat die Blasenbildung an den Finanzmärkten in China ungeahnte Ausmaße angenommen.


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