Google: Bislang elf Unfälle mit selbstfahrenden Autos

Googles selbstfahrende Autos sind bislang an elf Verkehrs-Unfällen beteiligt gewesen. Die Fahrzeuge hätten aber keinen der Auffahrunfälle verursacht, so Projektchef Chris Urmson. Wer in solchen Fällen künftig haftet, ist derzeit noch umstritten.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Selbstfahrende Autos von Google sind nach Worten des zuständigen Managers bei Testfahrten im Straßenverkehr bislang an elf Unfällen beteiligt gewesen. In keinem einzigen Fall seien diese Fahrzeuge aber die Ursache dafür gewesen, teilte Projektchef Chris Urmson auf dem Technologienachrichten-Portal Backchannel mit.

Verletzte habe es nicht gegeben. In den meisten Fällen sei es zu Auffahrunfällen gekommen, hauptsächlich an Ampeln. „Wenn man lange genug Zeit auf der Straße verbringt, werden Unfälle passieren – ob man in einem normalen Auto sitzt oder in einem selbstfahrenden Auto“, erklärte Urmson.

Das Testprojekt läuft bereits seit sechs Jahren. Im Einsatz sind mehr als 20 Autos, die bislang 2,7 Millionen Kilometer zurücklegten. Urmson zufolge habe die Technik in den Autos dabei viele Unfälle verhindert.

In den USA wurde jüngst der erste fahrerlose Lkw für den Straßenverkehr zugelassen. In Deutschland sind bisher nur Fahrten auf speziellen Test-Strecken erlaubt, da die Haftungsfrage derzeit noch ungeklärt ist. Wer bei Unfällen ohne Fahrer künftig haftet ist derzeit noch umstritten. Versicherer schlagen vor, die Softwareentwickler zur Verantwortung zu ziehen.

Rechts-Streitigkeiten sind unausweichlich, da es kaum eindeutige Situationen im Stadtverkehr gebe, so BMW in einem DWN-Interview zum Thema. Um diese zu führen, müsse die Gesellschaft demnach einen Konsens entwickeln, wann der Fahrer für einen Fehler verantwortlich gemacht werden soll und wann die Technik.

 

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht vom System und können dann das Abo auswählen, dass am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick