Cyber-Krieg: Dänische Bank nimmt an Nato-Manöver teil

Estnische Angestellte der dänischen Danske Bank nehmen derzeit als Reservisten an einem Nato-Manöver in Estland teil. Der Bankvorstand begrüßt die Teilnahme. Die Angestellten müssen sich keine Urlaubstage nehmen und bekommen ihre Gehälter weiter ausgezahlt. Dasselbe gilt für die Mitarbeiter von Coca-Cola Estland.

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Über 13.000 Soldaten aus den USA, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Estland, Belgien, Litauen, Großbritannien und Lettland nehmen derzeit in Estland an dem Nato-Manöver „Hedgehog 2015“ teil. Das Manöver wird am 15. Mai enden. „Die russische Invasion der Ukraine ist eine Mahnung an uns alle, dass Russland weiterhin sehr aggressiv sein wird (…) die Aggression in der Ukraine an die wichtigsten Verbündeten in der westlichen Welt, weil es das Wesen des Putin-Regimes verdeutlicht“, zitiert die Financial Times den estnischen Verteidigungsminister Sven Mikser.

An der Übung nehmen auch estnische Reservisten teil, die bei der dänischen Danske Bank angestellt sind. Der Bankvorstand begrüßt und fördert die Teilnahme an dem Manöver. Die Mitarbeiter der Bank nehmen zudem an regelmäßigen Fortbildungen teil, die sich mit dem Thema Cyber-Verteidigung auseinandersetzen. „Die Danske Bank und ihr Personal sind ein Teil der estnischen Gesellschaft“, sagt der Geschäftsführer der estnischen Niederlassung der Danske Bank, Aivar Rehe.

Die Angestellten müssen sich keine Urlaubstage nehmen, um an dem Manöver teilzunehmen. Das Gehalt wird ebenfalls weiter voll ausgezahlt. Das gilt auch für die estnischen Angestellten der Unternehmen Coca-Cola, Stora Enso und G4S, berichtet das estnische Militär auf seiner Webseite.

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