Weltweite Massen-Proteste gegen Monsanto und Syngenta

In 400 Städten in über 40 Ländern ist es am Samstag zu Protesten gegen Monsanto und und Syngenta gekommen. Die Demonstranten warnten vor den Gefahren von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln.

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Zum dritten Mal haben in vielen Städten der Welt tausende Demonstranten gegen die Gentechnik-Konzerne Monsanto und und Syngenta protestiert. In den Schweizer Städten Basel und Morges, dem Standort von Monsanto Europa kamen 2.500 Menschen, in Paris waren es 3.000. Auch in Afrika und dem Nahen Osten wurde protestiert. In Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, waren etwa 500 Teilnehmer erscheinen.

Ein Aktionsbündnis von Umweltschutz-Organisationen hatte zu dem Protest aufgerufen. Vor allem das Pestizid Roundup steht in der Kritik: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte in einer Studie kürzlich nicht ausgeschlossen, dass Roundup krebserregende Stoffe enthalten könnte. Monsanto hatte darauf von der WHO gefordert, die Studie zurückzuziehen.

Schweizer Supermärkte haben sich mittlerweile entschlossen, Monsanto-Produkte nicht mehr zu vertreiben.

Die Gentechnik-Konzerne haben unterdessen damit begonnen, in der Ukraine billig Land aufzukaufen, teilweise mit Krediten, die ihnen von den europäischen Steuerzahlern gewährt werden. 


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