Fifa-Razzia: Russland fordert USA auf, internationales Recht zu achten

Russland hat die Verhaftungen der Fifa-Funktionäre in der Schweiz scharf verurteilt: Es sei gegen das Völkerrecht, dass Verdächtige außerhalb des Staatsgebiets verhaftet werden. Moskau fordert die USA auf, sich an das internationale Recht zu halten.

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Russland hat die US-Ermittlungen in der Schweiz gegen mehrere Funktionäre des Fußball-Weltverbandes FIFA wegen Korruptionsverdachts scharf kritisiert. Die Festnahmen mehrerer Verdächtiger in der Schweiz seien eine «augenscheinliche Anwendung von US-Recht außerhalb des US-Staatsgebiets», teilte das Außenministerium in Moskau am Mittwoch mit. Russland forderte die USA auf, sich an internationale rechtliche Abläufe zu halten – und betonte, dass dieser Hinweis keine Stellungnahme zur Korruptionsaffäre selbst sei, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS meldet.

Das US-Justizministerium ermittelt gegen insgesamt 14 Personen wegen des Verdachts auf Korruption und Bestechung und hat dabei die Schweizer Behörden um Amtshilfe gebeten.

Die Fifa weist jede Schuld von sich und spricht von Einzeltätern.

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