Die Blase platzt: Börsen in China stürzen ab

Unruhe an den chinesischen Aktienmärkten: In Shanghai stürzten die Kurse am Donnerstag um 6,5 Prozent ab. Der Grund: Der beliebte Handel auf Pump geht wegen verschärfter Regulierung zu Ende.

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Der chinesische Aktienmarkt ist am Donnerstag so stark wie seit vier Monaten nicht mehr eingebrochen. Der Shanghai Composite verlor bei rekordhohen Umsätzen 6,5 Prozent auf 4.620 Punkte. Anleger sorgten sich wegen möglicher regulatorischer Beschränkungen der Kreditvergabe zu Spekulationszwecken. Einige große Handelshäuser hatten zuvor ihre Bedingungen für das mit geliehenem Geld betriebene Geschäft verschärft und höhere hinterlegte Sicherheiten von den Investoren eingefordert. Das Kursanstieg in China wird seit Monaten hauptsächlich durch den Handel auf Pump („Margin Lending“) getrieben. Belastend wirkten sich Händlern zufolge zudem Gewinnmitnahmen im Vorfeld einer Flut von Börsengängen in der kommenden Woche aus.

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