Grenzen zum Osten dicht: Polizei verhaftet massenhaft Kriminelle

Die Bundespolizei hat in Sachsen wegen des G7-Treffens die Grenzen nach Polen und Tschechien geschlossen. Doch kein einziger Terror-Verdächtiger kam. Die Polizei war jedoch überrascht, dass sie massenhaft Schleuser und Schmuggler aufgreifen konnte.

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Der Polizeieinsatz der Bundespolizei zum Schutz des G-7-Treffen in Dresden hat sich als eine Großrazzia gegen Schleuser und Schmuggler erwiesen. Wie die Dresdner Morgenpost meldet, habe es „rund um die Uhr Aufgriffe“ von Verdächtigen gegeben. Dies sagte der Sprecher der Bundespolizeidirektion Partner der Zeitung. So sollen über 100 „Einschleusungen von Personen“ verhindert worden sein. Etwa fünfzehn per Haftbefehl gesuchte Straftäter sollen gefasst worden sein.

Die Zeitung meldet, dass unter anderem ein mit 35 illegal eingereichten Albanern und Mazedoniern besetzter Bus auf der A 17 bei Breitenau gestoppt wurde. Am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf wurde ein Transporter mit moldawischen Schwarzarbeitern aufgegriffen. Auch einen polnischen BMW mit fünf illegal eingereisten Russen, die 63 Gramm Marihuana im Gepäck hatten, konnte die Polizei dingfest machen.

Die Sonderkontrollen werden noch bis zum 15. Juni durchgeführt. Den eigentlichen Zweck, nämlich die Terrorbekämpfung, brauchten die Kontrollen nicht zu erfüllen. Wie der Sprecher sagte, wurde kein einziger „Polit-Terrorist“ oder gewaltbereiter Demonstrant aufgegriffen.

Auch der G-7-Gipfel in Elmau wird von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet sein. Der Bund der Steuerzahler schützt die Kosten für den Steuerzahler auf etwa 360 Millionen Euro.

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