Deutsche Wirtschaft fordert Ende der Isolation von Russland und Putin

Der einflussreiche Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft fordert ein Ende der Dialogverweigerung mit Russlands Präsident Putin: Mit Putin zu reden, würde die Möglichkeit der Krisenlösung eröffnen, sagen die Wirtschaftsvertreter im Hinblick auf den G7-Gipfel in Elmau, zu dem Putin nicht eingeladen wurde.

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Die Vertretung der im Russlandgeschäft tätigen deutschen Unternehmen halten es für falsch, dass Russlands Präsident Wladimir Putin nicht zum G7-Gipfeltreffen nach Bayern eingeladen wurde. Es sei eine verpasste Chance, wenn mögliche Gesprächsformate wie die G-7-Treffen nicht zum Dialog mit Russland genutzt würden, sagte der Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, der Welt am Sonntag. «Ein Treffen G7 plus Russland könnte einen Beitrag zur Krisenlösung leisten und Russland zu konstruktiven Schritten im Ukraine-Konflikt bewegen.» Auch der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, forderte eine Rückkehr Putins in die Gipfelrunde.

Im bayerischen Schloss Elmau treffen sich am 7. und 8. Juni auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Frankreichs, Italiens, Japans und Großbritanniens. Russland hatte 1998 die Gruppe der Sieben zur G8 erweitert und wurde im Vorjahr nach dem Beginn der Ukraine-Krise ausgeschlossen.

Das exklusive Treffen kostet die deutsche Steuerzahler etwa 360 Millionen Euro.

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