Studie: Dienstreisen mit Firmenwagen sind uncool

Firmenwagen verlieren an Bedeutung - zumindest wünscht sich dies die Deutsche Bahn. Allerdings zeigt eine Studie einen Trend, der auch beim Flottenmanagement berücksichtigt werden könnte: Carsharing dürfte auch für Unternehmen ein Thema werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Eine Studie der Deutsche Bahn (DB) zu Erwartungen und Wünschen von Geschäftsreisenden an die zukünftige Mobilität hat zu überraschenden Ergebnissen geführt. Die Studie ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, weil die Deutsche Bahn ein natürliches Interesse hat, die Firmenwagen zu verdrängen. Dennoch zeigt sich ein interessanter Trend:

Zwar erwarten nahezu alle befragten Mobilitätsexperten eine steigende Zahl an innerdeutschen Geschäftsreisen bis zum Jahr 2025. Doch die Reisepraxis wird sich deutlich verändern. Geschäftsreisende werden ihre favorisierten Verkehrsmittel anders nutzen und sich häufiger für alternative Mobilitätsangebote entscheiden.

Vor allem ein Ergebnis verlangt ein Umdenken. 2025 wird der Studie zufolge die Dominanz des Firmenwagens weitestgehend beendet sein und die öffentlichen Verkehrsmittel werden weit stärker genutzt. Rund zwei Drittel der Befragten erwartet einen deutlich oder zumindest leicht niedrigeren Stellenwert des Firmenwagens bis zu diesem Zeitpunkt.

Auch die Folgen für Reiseplaner und Travel Manager sind weitreichend – ebenso für das unternehmensinterne Beschaffungsmanagement. Umdenken müssen auch Personalverantwortliche, wenn das Mobilitätspaket für junge Arbeitnehmer bald wichtiger ist als der neue Firmenwagen. Ersetzt wird der Individualverkehr durch intermodale Konzepte: Carsharing, Bahn, Öffentlicher Personennahverkehr und andere Formen von Mobilitätsketten bilden die neue Art der Fortbewegung. Schon heute zeichnen sich Trends wie das privat nutzbare Firmenfahrrad oder Jobtickets für öffentliche Verkehrsmittel ab – anstelle der Nutzung eines Firmenwagens.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick