Börse: Dax schließt 1,4 Prozent im Plus

Die Hoffnungen auf eine baldige Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern werden immer größer - Frankreichs Präsident spricht von Tagen oder nur Stunden bis dahin. Schäuble jedoch mahnt vor dem heutigen Treffen in Brüssel zwischen Tsipras, Juncker und Dijsselbloem wohl zurecht vor zu viel Optimismus.

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Die Hoffnungen auf eine baldige Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern werden immer größer – Frankreichs Präsident spricht von Tagen oder nur Stunden bis dahin. Schäuble jedoch mahnt vor dem heutigen Treffen in Brüssel zwischen Tsipras, Juncker und Dijsselbloem wohl zurecht vor zu viel Optimismus. Aber das interessiert heute die Märkte nicht, man will die frohe Botschaft hören und ignoriert die größere Wahrscheinlichkeit, dass die Sache nicht so einfach wird. Die Latte liegt jetzt sehr hoch – und wer die handelnden Protagonisten kennt, sieht eine gute Chance, dass der Hochspringer unter der Latte hindurch springen wird.

Während der Dax gemäßigt positiv handelt, gibt es einen Crash bei deutschen Staatsanleihen – der Bund-Future verzeichnet den größten 2-Tagesverlust seit 1998! Dazu trägt auch Draghi bei, der meint, an höhere Volatilität bei Staatsanleihen müsse man sich eben gewöhnen (sprich: who cares about the crash). In den USA enttäuschen einmal mehr die Konjunkturdaten (ISM Index Dienstleistung), der Euro schiesst weiter nach oben.

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