Nach Blatter: Russland rechnet nicht mit dem Verlust der Fußball-WM

Aufgrund des Korruptionsskandals der Fifa werden die Forderungen lauter, Russland die WM 2018 zu entziehen. Diese Entwicklung wird durch den Blatter-Rücktritt verstärkt. Russland hingegen treibt die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft nach eigenen Angaben weiter voran.

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Der überraschende Rücktritt von Fifa-Präsident Sepp Blatter hat nach Angaben der russischen Regierung keine Auswirkungen auf die Vorbereitungen für die Fußball-WM 2018. „Wir haben keine Informationen, was der Grund für seinen Rücktritt war“, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Mittwoch in Moskau. Sein Land arbeite weiter mit dem Fußball-Weltverband zusammen. „Und was am wichtigsten ist, Russland treibt die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2018 weiter voran.“

Die Fifa wird derzeit vom größten Korruptionsskandal in seiner Geschichte erschüttert, in dem Blatter nach anfänglichem Widerstand am Dienstag persönliche Konsequenzen zog und seinen Rücktritt ankündigte. Offiziell ist er selbst nicht angeklagt. Einem Insider zufolge ermitteln die US-Behörden aber auch gegen ihn. Bei den Korruptionsermittlungen in den USA und auch in der Schweiz geht es um den Verdacht, dass bei der Vergabe von Fußball-Weltmeisterschaften Schmiergeld geflossen sein könnte. In diesem Zusammenhang waren Forderungen laut geworden, die WM in Russland zu boykottieren.

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