Ökonomen besorgt über Mittelabfluss bei Pimco-Fonds

Seit 25 Monaten in Folge muss Pimco Abflüsse beim einstigen Vorzeige-Fonds Total Return hinnehmen. Mit dem Abgang von Pimco-Gründers Bill Gross im September hat sich diese Entwicklung verstärkt.

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Das Analysehaus Morningstar hat sich besorgt über den anhaltenden Mittelabfluss beim einstigen Vorzeige-Fonds Total Return der Allianz-Fondstochter Pimco gezeigt. Kunden hätten nach dem Ausscheiden des Pimco-Gründers Bill Gross im September deutlich mehr Geld abgezogen als von vielen gedacht, schrieben die Analysten in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht. Der anhaltende Abfluss könne aber die Notwendigkeit von Kosteneinsparungen nach sich ziehen und damit auch von organisatorischer Instabilität. Gleichwohl sollten die hohen Gewinnmargen bei Pimco ein Polster darstellen und die Allianz sei eine Unterstützung. Insgesamt gebe es bei Morningstar einen „vorsichtig optimistischen Ausblick“ auf Pimco.

Pimco hatte auch im Mai – und damit den 25. Monat in Folge – Abflüsse beim Total Return hinnehmen müssen. Der einst weltgrößte Anleihefonds verwaltet damit nur noch 107,3 Milliarden Dollar. Vor zwei Jahren waren es noch fast 300 Milliarden. Pimco-Gründer Gross hatte im September im Streit mit der Allianz-Führung überraschend das Handtuch geworfen. Insgesamt verwaltete Pimco per Ende März knapp 1,6 Billionen Dollar, 15 Prozent weniger als noch im September. Das Haus setzt vor allem auf festverzinsliche Wertpapiere – auch wenn diese im Niedrigzinsumfeld weniger Rendite abwerfen.

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