Ukraine soll weitere Milliarden-Kredite erhalten

Die Ukraine werde in den nächsten sechs Monaten weitere 7,5 Milliarden Dollar an internationalen Krediten erhalten, so Finanzministerin Natalie Jaresko. Dies habe der IWF aufgrund der Fortschritte im Land versprochen. Zuvor erklärte JPMorgan allerdings, dass die Ukraine nicht pleite sei und daher seine Schulden bedienen könne.

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Internationale Finanzinstitutionen wollen der Ukraine innerhalb von sechs Monaten weitere 7,5 Milliarden Dollar an Krediten zukommen lassen, sagte die ukrainische Finanzministerin Natalie Jaresko der Nachrichtenagentur Ukrinform. „Die Zusammenarbeit mit dem IWF hat dazu geführt, dass die Ukraine zusätzliche Unterstützung von anderen internationalen Finanzinstitutionen und Ländern bekommen wird“, so Jaresko.

Allerdings ist fraglich, ob die europäischen Steuergelder und IWF-Kredite Ausland bei Jaresko gut aufgehoben sind. In ihrer Zeit als Investment-Bankerin hat sie eine dubiose Rolle bei der Verwaltung von US-Steuergeldern gespielt: Während der von ihr verwaltete private Fonds Zuflüsse zu verzeichnen hatte, schrumpfte der Fonds mit den amerikanischen Steuergeldern.

Ihre ehemalige Investment-Bank ist einer der Förderer des Stiftung „Open Ukraine“ von Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk. Diese Stiftung wird unter anderem von der Bankenlobby Chatham House, der Nato, dem German Marshall Fund und dem US-Außenministerium finanziert.

JPMorgan hatte allerdings erst am Vortag erklärt, dass die Ukraine über genügen Haushaltsüberschuss verfüge, um die Gläubiger bezahlen zu können.

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