G7-Demo Elmau: Erste Zusammenstöße mit der Polizei

Bei der G7-Demonstration in Garmisch-Partenkirchen ist es am Samstag zu ersten Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und der Polizei gekommen. Beide Seite machten sich gegenseitig für die Eskalation verantwortlich.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Bei der Demonstration der G7-Gipfelgegner in Garmisch-Partenkirchen hat es am Samstag eine erste gewaltsame Auseinandersetzung gegeben. Nach Angaben der Polizei wurden Beamte mit Flaschen und Feuerlöschern angegriffen. Daraufhin habe die Polizei Pfefferspray eingesetzt. Ein Polizist wurde am Auge verletzt – es sei aber noch unklar, wodurch, sagte ein Polizeisprecher. Das Aktionsbündnis «Stop G7» sprach von Attacken der Polizei und einer Festnahme. Die Gipfelgegner machten die Polizei für die «Eskalation» verantwortlich.

Die Polizei schrieb auf Twitter: «Feuerlöschpulver auf Polizisten sprühen und Flaschenwerfen ist NICHT friedlich und GEHT GAR NICHT.» Sie fügte hinzu: «Pfeffersprayeinsatz der Polizei war notwendig, weil Polizisten mit Flaschen und Feuerlöschern angegriffen wurden.» Die Aktivisten teilten dagegen auf Twitter mit, sie seien während eines Theaterstücks von der Polizei angegriffen worden und melden ebenfalls Verletzte.

Den Einsatz von Schlagstöcken bestätigte die Polizei zunächst nicht – das hatten die Gipfelgegner den Beamten vorgeworfen.

Einzelne Demonstranten versuchten, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Sie wurden aber durch das massive Polizeiaufgebot daran gehindert.

Tatsächlich beruhigte sich die Lage vergleichsweise schnell. Während etliche Leute auf Twitter eine Eskalation geradezu herbeischreiben zu wollen, melden mehrere tatsächlich neutrale Beobachter, dass es sich bei den Zusammenstößen zur Stunde noch um keine Gewaltexzesse im großen Stil handle.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick