G7 gönnt Merkel Prestige-Erfolg beim Klima

Die G7-Gruppe hat sich bei Gastgeberin Angela Merkel für das harmonische Wochenende in Elmau mit der Zusage bedankt, das von der Kanzlerin gewünschte Klima-Ziel zu unterstützen. Reale Folgen hat das Bekenntnis kaum. Allerdings darf Merkel auf Exporte der Energiewende hoffen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die Staats- und Regierungschefs der G7 beschlossen auf dem Gipfel in Elmau, „im Laufe des Jahrhunderts“ eine Weltwirtschaft ohne die Nutzung von fossilen Energieträgern zu ermöglichen.

Für die Energiegewinnung, also bei der Verbrennung in Kraftwerken, sollen Kohle und Öl schon bis spätestens 2050 deutlich zurückgefahren werden. Im Abschlusspapier ist offenbar von einer Reduzierung „im oberen Bereich“ der Empfehlung des Weltklimarats IPCC in Höhe von 40 bis 70 Prozent die Rede. Klimaschützer hatte vom Gipfel einen völligen Verzicht auf Kohleverstromung bis 2050 erhofft.

Außerdem wollen die G7-Staaten das verbindliche Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung festsetzten, dass bedeutet, dass die Erderwärmung höchstens zwei Grad über jener der vorindustriellen Zeit liegen soll. Die Festsetzung soll bei der UN-Klimakonferenz in Paris diskutiert werden. Allerdings wurden in der Vergangenheit häufig ambitionierte Ziele formuliert, die jedoch nicht umgesetzt wurden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***