Weltbank: Globales Wachstum verlangsamt sich

Die Weltbank hat ihre Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft zurückgenommen. Die niedrigen Preise für Rohstoffe, vor allem für Erdöl, hätten die Exportländer mehr belastet als erwartet. Die Fed solle daher ihre Leitzinsen frühestens im nächsten Jahr anheben.

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Die Weltbank hat ihre Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft zurückgenommen und vor Turbulenzen in der Zukunft gewarnt. „Wir empfehlen den Ländern, vor allem den aufstrebenden Volkswirtschaften, die Sicherheitsgurte anzulegen“, sagte der Chefvolkswirt der Weltbank, Kaushik Basu, am Mittwoch in Washington. Der US-Notenbank würde er empfehlen, ihre Leitzinsen eher im nächsten Jahr als noch in diesem anzuheben. Dies sei aber seine persönliche Ansicht, nicht die der gesamten Weltbank.

In dem Bericht über die Aussichten der Weltwirtschaft rechnet die Bank in diesem Jahr nur noch mit einem Wachstum von 2,8 Prozent. Im Januar hatte sie noch drei Prozent erwartet.

Die niedrigen Preise für Rohstoffe, vor allem für Erdöl, hätten die Exportländer mehr belastet als erwartet. Die Staaten sollten sich zudem auf eine Erhöhung der Zinsen durch die Fed einstellen, was die Kreditkosten vor allem für die Entwicklungsländer erhöhen dürfte. Angesichts dieser Aussicht habe die Weltbank das Warnschild „Bitte anschnallen!“ eingeschaltet. Für die USA reduzierte die Weltbank ihre Wachstumserwartungen 2015 auf 2,7 von zuvor 3,2 Prozent.

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