Griechenland-Poker lässt Euro fallen

Wegen des Schuldenstreits fiel der Euro am Freitag um einen halben US-Cent. Stattdessen gingen die Anleger in Bundesanleihen. Die Renditen für Bunds fielen leicht.

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Die sich verhärtenden Fronten im griechischen Schuldenstreit haben die Euro-Anleger am Freitag verunsichert. Die Gemeinschaftswährung fiel um einen halben US-Cent auf 1,1206 Dollar. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Donnerstag überraschend sein Verhandlungsteam wegen großer Differenzen aus Brüssel abgezogen. Kommt es nicht bald zu einer Einigung in dem seit Monaten andauernden Schuldenstreit, droht Griechenland die Staatspleite.

Angesichts der Unsicherheit über die finanzielle Zukunft Griechenlands suchten die Investoren Zuflucht in Bundesanleihen, die gern als sichere Häfen angesteuert werden. Die Kurse der zehnjährigen Papiere stiegen, im Gegenzug fielen die Renditen auf 0,863 Prozent nach 0,901 Prozent im Geschäft vom Donnerstag.

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