Landeroboter „Philae“ sendet wieder aus dem All

Nach sechs Monaten Funkstille hat die Sonde Philae ein Signal zur Erde gesendet. Im Herbst 2014 war der Landeroboter auf der Schattenseite des Kometen Tschuri gelandet. Wegen Strommangels musste der Roboter auf Sonne warten, um neue Energie laden zu können.

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Nach mehreren Monaten Funkstille hat sich der Landeroboter „Philae“ auf dem fernen Kometen „Tschuri“ zurückgemeldet. Das teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Sonntag in Köln mit. Der Landeroboter habe sich am Samstag um 22.28 Uhr gemeldet und die ersten 300 von über 8000 Datenpaketen zur Erde gesendet, teilte eine Sprecherin des DLR mit.

Nach zehnjähriger Reise mit der Raumsonde „Rosetta“ war „Philae“ im vorigen November auf dem Kometen „67P/Tschurjumow-Gerassimenko“ gelandet – allerdings im Schatten. Wegen Strommangels musste der Roboter auf Sonne warten, um neue Energie laden zu können. Philae hatte sich am 15. November 2014 abgeschaltet, nach dem er etwa 60 Stunden auf dem Kometen in Betrieb war. Seit dem 12. März 2015 war immer wieder die Kommunikationseinheit auf der Raumsonde „Rosetta“ eingeschaltet, um den Lander zu rufen und seine Antwort zu empfangen.

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