Zins-Spekulationen drücken führen zum Rubelverfall

Anleger haben am Montag mehrheitlich ihre Rubel verkauft. Die Spekulanten erwarten eine Zinssenkung durch die Notenbank in Moskau.

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In Erwartung einer weiteren Zinssenkung der russischen Notenbank haben Anleger die Währung des Landes am Montag verkauft. Dies verteuerte Dollar und Euro zeitweise um jeweils mehr als ein Prozent auf 55,57 beziehungsweise 62,43 Rubel. Wegen der Konjunkturschwäche und der rückläufigen Inflation wird die russische Zentralbank Analysten zufolge den Schlüsselsatz am Montag um 100 Basispunkte auf 11,5 Prozent senken. Seit Jahresbeginn hat sie den Zins bereits um 450 Basispunkte heruntergeschraubt.