Forscher entwickeln dünnste Glühbirne der Welt

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, Graphen zum Leuchten zu bringen. Sie erhitzten ein Graphen-Filament durch Strom und schufen so die dünnste und kleinste Glühbirne der Welt.

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Der Einsatz von Graphen in der Technologieforschung nimmt derzeit zu. Nach einer Materialkombination von Graphen und Diamant zur Verhinderung von Reibung, haben sich Forscher nun an die Erzeugung von Licht mit Graphen gemacht. Mit Letzterem haben Wissenschaftler der Columbia University in New York, der Seoul National University und des Korean Research Institute of Standards and Science sogar einen Weltrekord aufgestellt: Die kleinste und dünnste Glühbirne der Welt.

Graphen ist eine spezielle Modifikation des Kohlenstoffs mit einer zweidimensionalen Struktur. In ihren Untersuchungen hängten die Forscher das Graphen-Filament frei schwebend zwischen zwei Metallelektroden über einem Chipsubstrat.

Normaler Weise wurde das Graphen-Filament immer direkt auf dem Substrat aufgetragen. Mittels Strom erhitzt sich das Filament auf 2.500 Grad Celsius und beginnt zu glühen. So gelang es ihnen, erstmals sichtbares Licht zu erzeugen. Bisher kam lediglich infrarotes Licht zum Vorschein.

Der Vorteil: Die extrem dünne und kleine Birne kann auf Mikrochips montiert werden, ohne dass letztere durch abstrahlende Hitze geschädigt werden. Außerdem werde „sie den Weg ebnen hin zu der Schaffung von atomisch dünnen, flexiblen und transparenten Displays“, sagt James Hone von der Columbia Universität

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