Griechische Regierung dementiert Pläne für Kapitalverkehrskontrollen

Syriza hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Griechenland kurz vor der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen steht. Die Geldeinlagen seien gesichert und das Banksystem sei stark. Doch die griechischen Bankkunden sind derzeit dabei, ihre Konten leer zu räumen.

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Die Regierung in Athen hat Gerüchte dementiert, wonach in Kürze sogenannte Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland verhängt werden sollen. „Auf keinen Fall wird es Kapitalkontrollen geben. Die Geldeinlagen sind gesichert und das Banksystem ist stark“, sagte der griechische Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Donnerstag dem griechischen Fernsehsender MEGA.

Am Vortag hatte die Zentralbank Griechenlands bekanntgegeben, dass die Bürger und Unternehmen des Landes in den ersten fünf Monaten des Jahres 29,4 Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben haben. Damit fielen die Geldeinlagen in Griechenland auf rund 128 Milliarden Euro. Mit Kapitalverkehrskontrollen soll der Geldabfluss beschränkt werden.

Der größte Teil der abgehobenen Gelder – rund 20 Milliarden – blieben im Lande und seien vermutlich in Safes und Truhen versteckt, berichtete die griechische Presse. Der Trend hält an: Allein am Mittwoch wurden schätzungsweise 950 Millionen Euro abgehoben, berichteten griechische Rundfunksender unter Berufung auf Bankenkreise.

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