FedEx fällt wegen Bilanzumstellung tief in die Verlustzone

Aufgrund einer Umstellung der Buchungsmethoden für Pensionszahlungen weist der US-Paketdienst FedEx für das vierte Geschäftsquartal bis Ende Mai einen stagnierenden Gewinn von 753 Millionen Dollar auf. Vor Jahresfrist stand noch ein Gewinn von 780 Millionen Dollar in den Büchern.

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Wegen einer Änderung der Bilanzierung hat der US-Paketdienst FedEx tiefrote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen, das vor der Übernahme des niederländischen Rivalen TNT Express steht, wies am Mittwoch für das vierte Geschäftsquartal bis Ende Mai einen Verlust von 895 Millionen Dollar aus. Vor Jahresfrist stand noch ein Gewinn von 780 Millionen Dollar in den Büchern. Hintergrund ist eine Sonderbelastung über 2,2 Milliarden Dollar vor Steuern, die aus einer Umstellung der Buchungsmethode für Pensionszahlungen resultiert. Der Schritt soll für mehr Transparenz in der Bilanz sorgen. Zudem verwies der Deutsche-Post -Konkurrent auf den starken Dollar, der die Umsätze im internationalen Geschäft belastet habe.

Um Sonderposten bereinigt ergab sich ein stagnierender Gewinn von 753 Millionen Dollar. Das war weniger als von Analysten erwartet. Die FedEx-Aktie notierte im vorbörslichen Handel 1,7 Prozent im Minus.

Fedex hatte Anfang April die Übernahme von TNT Express für 4,4 Milliarden Euro angekündigt. US-Weltmarktführer UPS war vor zwei Jahren mit eigenen Plänen für eine TNT-Übernahme am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert.

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