Deutsche Bahn verfehlt Gewinnziel um zwanzig Prozent

Die Deutsche Bahn hat zum dritten Mal in Folge ihre Gewinnziele verfehlt. Bis Mitte Mai erzielte der Konzern einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 625 Millionen Euro. Geplant war ein Gewinn von 780 Millionen Euro. Dies entspricht einer Abweichung von zwanzig Prozent.

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Die Deutsche Bahn wird auch 2015 und damit zum dritten Mal in Folge ihre Gewinnziele verfehlen. Bis einschließlich Mai verzeichnete der Staatskonzern ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 625 Millionen Euro, wie Firmendokumente zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlagen. Geplant hatte die Bahn mit 780 Millionen Euro, sie liegt also um rund zwanzig Prozent hinter den eigenen Zielen.

Ein Grund dafür sind die Lokführerstreiks. Im Gesamtjahr 2015 wollte die Bahn ursprünglich 2,2 Milliarden Euro operativen Gewinn erzielen, den Dokumenten zufolge hat sie die Planung inzwischen auf 2,0 Milliarden Euro gekappt. Aber auch dafür müsste sie nun zwischen Juni und Dezember einen Gewinnsprung machen und mehr als doppelt soviel verdienen wie bis Mai. Konzernmanager hatten Reuters zuletzt gesagt, sie rechneten am Ende daher nur mit rund 1,7 Milliarden Euro.

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