Interventions-Spekulationen drücken Schweizer Franken

Spekulationen, wonach die Schweizer Nationalbank kurz vor Devisenmarkt-Interventionen steht, haben am Donnerstag den Franken belastet. Innerhalb weniger Minuten verteuerte sich der Dollar auf bis zu 0,936 von zuvor 0,9341 Franken.

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Am 25. Juni kam es zu einer drastischen Verteuerung des Dollars zum Franken. (Grafik: ariva.de)

Am 25. Juni kam es zu einer drastischen Verteuerung des Dollars zum Franken. (Grafik: ariva.de)

Spekulationen auf Eingriffe der Schweizerischen Notenbank (SNB) am Devisenmarkt haben den Franken am Donnerstag belastet. Ein Dollar verteuerte sich binnen Minuten auf bis zu 0,936 von zuvor 0,9341 Franken. Der Euro zog auf 1,0491 von 1,0470 Franken an.
Auslöser dieser Kursbewegung waren Äußerungen des SNB-Chef Thomas Jordan. Dieser sagte laut Redetext auf der Generalversammlung des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie, dass die Währung seines Landes deutlich überbewertet sei. Sein Haus stehe bereit, um dem Aufwertungsdruck zu bekämpfen.

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