Schweizer UBP nimmt nach Coutts-Übernahme Stellenstreichung vor

Schweizer Vermögensverwalter UBP will bis zu 160 Stellen streichen. Zuvor hatte das Unternehmen Coutts International übernommen und wollte die übernommenen Stellen nicht mehr weiter finanzieren.

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Nach der Übernahme von Coutts International streicht der Schweizer Vermögensverwalter Union Bancaire Privee (UBP) bis zu 160 Stellen. Von den rund 450 Coutts-Mitarbeitern in der Region Europa, Naher Osten und Afrika würden lediglich 290 bis 340 übernommen, sagte ein Coutts-Sprecher am Donnerstag und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Was mit den rund 400 Mitarbeitern in Asien passiert, will UBP einem Insider zufolge im kommenden Monat entscheiden. Weil UBP in dieser Region im Gegensatz etwa zur Schweiz nicht stark vertreten ist, dürfte es dort aber nicht zu einem Kahlschlag kommen.

UBP hatte das internationale Geschäft mit reichen Privatkunden der britischen Royal Bank of Scotland im März geschluckt. UBP kommt auf 99 Milliarden Franken an verwalteten Vermögen, bei Coutts sind es gut 30 Milliarden. UBP peilt an, davon 60 bis 70 Prozent zu übernehmen.

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