Griechenland und Iran belasten Ölpreise

Die stockenden Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern haben die Ölpreise ins Minus gedrückt. Nordsee-Öl der Sorte Brent verbilligte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 62,90 Dollar je Barrel (159 Liter).

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Die stockenden Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern haben die Ölpreise am Donnerstag ins Minus gedrückt. Nordsee-Öl der Sorte Brent verbilligte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 62,90 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 59,49 Dollar zeitweise 1,3 Prozent weniger.

„Alle Augen richten sich auf Griechenland, die Gefahr von Rückschlägen besteht“, sagte Analyst Tamas Varga vom Erdöl-Broker PVM. Händler verwiesen zudem auf eine mögliche Lockerung der westlichen Sanktionen gegen den Iran, die das bestehende Überangebot an dem Rohstoff vergrößern könnte. „Auch wenn der Iran ein Jahr oder länger brauchen dürfte, um auf ein Produktionsniveau von vor den Sanktionen zu erreichen, bewegt die Aussicht auf ein zusätzliches Angebot die Preise“, hieß es bei Capital Economics.

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